Deutsche Kinemathek
Neueröffnung im historischen E-Werk
Mit der Ausstellung „Screentime“ eröffnet die Deutsche Kinemathek ihren neuen Standort im Berliner E-Werk. Die Installation nutzt die industrielle Architektur der Halle, um filmische und fotografische Bestände aus über einem Jahrhundert deutscher Film- und Fernsehgeschichte neu zusammenzuführen.
Großformatige Projektionen, Monitore, Fotografien und Objekte sind im Raum verteilt und bilden ein offenes Gefüge aus Bildern, Fragmenten und Ton. Bekannte Szenen treffen auf selten gezeigtes Archivmaterial, Produktionsfotos auf bewegte Bilder.
Im Mittelpunkt steht die Arbeit mit Bildern: ihr Entstehen, ihre Zirkulation, ihr Fortbestehen. „Screentime“ zeigt Film- und Fernsehgeschichte nicht als abgeschlossene Vergangenheit, sondern als fortlaufenden Prozess, geprägt von technischen Entwicklungen, institutionellen Entscheidungen und kulturellen Kontexten.
Die Gestaltung greift den Charakter des E-Werks auf und macht den Raum selbst zum Teil der Ausstellung. Textil, Licht und Projektionen strukturieren die Halle, ohne sie zu schließen. So entsteht eine Installation, die sich je nach Blickpunkt und Bewegung verändert.
Begleitend zur Ausstellung bietet die Deutsche Kinemathek ein Programm aus Screenings, Gesprächen und Veranstaltungen im Studiokino.
Objekt: Museum
Bauherr: Stiftung Deutsche Kinemathek
Szenografie: chezweitz GmbH
Fotos: Nancy Jesse / Deutsche Kinemathek
Ort: Berlin
Fertigstellung: 2026
Leistungen: Lichtplanung und Beratung








